Gesundheit beruht nicht auf einer einzelnen Entscheidung. Sie entwickelt sich aus dem, was wir regelmäßig tun: wie wir uns ernähren, wie viel wir uns bewegen, wie gut wir schlafen und wie wir mit Belastungen umgehen.

Gerade ab der Lebensmitte wächst bei vielen Menschen der Wunsch, die Gefäße und das Herz-Kreislauf-System bewusster im Blick zu behalten. Neben Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung und ärztlicher Vorsorge richtet sich die Aufmerksamkeit dabei zunehmend auf traditionelle Lebensmittel, die in anderen Kulturen seit Jahrhunderten geschätzt werden. Eines davon ist Natto.

Japan Natto Nattokinese

Seit über 1.000 Jahren Teil der japanischen Esskultur

Eine Schale Reis, Misosuppe, eingelegtes Gemüse und dazu Natto: So beginnt in vielen japanischen Haushalten der Tag. Das Gericht aus fermentierten Sojabohnen wird in Japan seit mehr als 1.000 Jahren gegessen und ist bis heute fest in der dortigen Esskultur verankert.

Außerhalb Japans ist Natto weniger verbreitet. Sein intensiver Geruch, die weiche, klebrige Konsistenz und die typischen Fäden sind für viele Menschen zunächst ungewohnt.

Hergestellt wird Natto aus gekochten Sojabohnen, die mithilfe von Bacillus subtilis var. natto fermentiert werden. Dabei entstehen verschiedene Enzyme und Eiweißverbindungen. Sie verleihen Natto nicht nur seine charakteristischen Eigenschaften, sondern haben das Lebensmittel auch in den Fokus der Wissenschaft gerückt.

Besondere Fermentationsbestandteile im Fokus der Forschung

Die während der Fermentation entstehenden Bestandteile werden im Zusammenhang mit verschiedenen Vorgängen innerhalb des Herz-Kreislauf-Systems untersucht. Im Mittelpunkt steht unter anderem die Frage, welchen Einfluss sie auf die Blutgerinnung, die Fließeigenschaften des Blutes und die Funktion der Gefäße haben könnten.

Darüber hinaus werden mögliche Zusammenhänge mit dem Blutdruck und der Gefäßfunktion erforscht. Gut funktionierende Gefäße sind wichtig, damit das Blut möglichst ungehindert durch den Körper fließen und Organe sowie Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen kann.

Natto ist deshalb besonders für Menschen interessant, die ihre Gefäße, ihre Durchblutung und ihr Herz-Kreislauf-System im Rahmen eines gesundheitsbewussten Lebensstils unterstützen möchten.

Nattokinase, Fibrin und die Fließeigenschaften des Blutes

Einer der bekanntesten Bestandteile von Natto ist Nattokinase. Dieses Enzym wird insbesondere im Hinblick auf seinen möglichen Einfluss auf Fibrin untersucht.

Fibrin ist ein körpereigenes Eiweiß, das eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung übernimmt. Bei einer Verletzung hilft es, ein stabiles Gerinnsel zu bilden und die Wunde zu verschließen. Für einen normalen Blutfluss ist zugleich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Aufbau und dem Abbau von Fibrin von Bedeutung.

Forschende beschäftigen sich daher mit der Frage, ob Bestandteile aus Natto körpereigene Vorgänge unterstützen können, die am Abbau von Fibrin beteiligt sind. Auf diese Weise könnten sie zu normalen Fließeigenschaften des Blutes und einer guten Durchblutung beitragen.

Gefäße und Kreislauf ab der Lebensmitte bewusst begleiten

Mit zunehmendem Alter verändern sich die Gefäße und verschiedene Stoffwechselvorgänge. Gleichzeitig verbringen viele Menschen einen großen Teil ihres Alltags im Sitzen oder bewegen sich weniger, als es ihrem Körper guttun würde. Themen wie Blutdruck, Durchblutung und Gefäßgesundheit gewinnen daher häufig an Bedeutung.

Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, erholsamer Schlaf und ärztliche Vorsorge bleiben die entscheidende Grundlage. Ergänzend wächst das Interesse an natürlichen Inhaltsstoffen, die den Erhalt eines normalen Blutflusses und einer gesunden Gefäßfunktion begleiten könnten.

An diesem Punkt setzt die Forschung rund um Natto an. Sie geht der Frage nach, welche Bedeutung die während der Fermentation entstehenden Bestandteile für das Herz-Kreislauf-System haben können.

Die alltagstaugliche Alternative zum traditionellen Natto

So traditionsreich Natto auch ist: Sein kräftiger Geschmack, der intensive Geruch und die klebrige Konsistenz passen nicht zu jedem Speiseplan. Zudem ist das Lebensmittel hierzulande nur eingeschränkt erhältlich.

Ein Natto-Extrakt bietet eine unkomplizierte Alternative. Er ermöglicht es, ausgewählte Bestandteile der Fermentation in konzentrierter Form in den Alltag zu integrieren, ohne regelmäßig fermentierte Sojabohnen essen zu müssen.

Natto, Nattokinase und NKCP® im Überblick

Die drei Begriffe stehen miteinander in Verbindung, bezeichnen jedoch nicht dasselbe.

Natto

Natto ist das traditionelle Lebensmittel, das durch die Fermentation gekochter Sojabohnen entsteht.

Nattokinase

Nattokinase ist ein Enzym, das während der Fermentation gebildet wird. Es gehört zu den bekanntesten und am häufigsten untersuchten Bestandteilen von Natto.

NKCP®

NKCP® ist ein standardisierter Kulturextrakt aus Bacillus subtilis var. natto. Es handelt sich weder um das vollständige Lebensmittel noch um eine andere Bezeichnung für Nattokinase, sondern um einen eigenständig definierten Markenrohstoff.

Natto Blutdruck Nattokinase

Herkunft, Verarbeitung und Standardisierung als Qualitätsmerkmale

Je nach Ausgangsstoff, Fermentation und Verarbeitung können sich Natto-Extrakte deutlich voneinander unterscheiden. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Herkunft, das Herstellungsverfahren und die Standardisierung des Rohstoffs.

Eine standardisierte Verarbeitung trägt dazu bei, eine möglichst gleichbleibende Beschaffenheit und Qualität sicherzustellen.

NKCP®: Japanische Tradition in moderner Form

medpro verwendet NKCP®, einen standardisierten Kulturextrakt aus Japan. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren. Natto NKCP® ist vegan, gluten- und laktosefrei, enthält kein Vitamin K und wird nach GMP-Richtlinien hergestellt.

So wird aus einer jahrhundertealten japanischen Fermentationstradition eine moderne und alltagstaugliche Ergänzung für Menschen, die ihre Gesundheit bewusst begleiten möchten.

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